Der Bitcoin fördert keine kriminellen Geschäfte

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https://www.btc-echo.de/studie-erforscht-nutzung-von-bitcoin-fuer-illegale-aktivitaeten/

Von interessierten Gruppen wird immer wieder publiziert, dass digitale Währungen, und insbesondere der Bitcoin, für kriminelle Handlungen missbraucht werden. Dabei wird bewusst vergessen, dass Kriminelle seit jeher die konventionellen Währungen ebenfalls für die Bezahlung zwielichtiger Dinge benutzen.
Es wird daher mit „Genuss“ in den Medien publiziert, wenn Fälle auftauchen, in denen der Bitcoin für Erpressungen gefordert oder im Drogenhandel eingesetzt wurden.
Selbst Bill Gates hat sich jüngst dazu in diesem Sinne geäußert, und auch das wurde genüsslich publiziert.

In einer aktuellen Studie hat jetzt die Foundation for Defense of Democracies herausgefunden, dass weniger als 1 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen für illegale Aktivitäten Anwendung finden.

Das verwundert mich gar nicht, denn alle Finanztransaktionen in der Blockchain sind gar nicht so anonym, wie landläufig vermutet.
Einerseits muss sich jeder Nutzer von allen Exchange-Plattformen, wie zum Beispiel Bitpanda, persönlich identifizieren und beim An- und Verkauf digitaler Währungen werden Dollar, Euro etc. (Fiatgeld) verwendet.

Weiter werden alle Transaktionen in der Blockchain für immer nachvollziehbar gespeichert, und so kann man diese auch zurückverfolgen und den Absendern sowie Empfängern zuordnen.

Man kann also allenfalls sagen, dass die digitalen Währungen ebenso wie die Fiatwährungen auch für kriminelle Handlungen Verwendung finden.
Deshalb ist es auch unsinnig, wenn gefordert wird, dass man Bitcoins verbieten solle.
Dann müsste man auch gleichzeitig alle anderen im Drogenhandel verwendeten Hilfsmittel, wie Autos, Flugzeuge, Post usw. verbieten.
Statt digitale Währungen in ein falsches Licht zu stellen, sollte die Strafverfolgung lernen, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um die geltenden Gesetze anzuwenden.

Auf diese Weise können Drogenhandel, Terror-Finanzierung und Geldwäsche bekämpft werden, ohne dass man die über 99 Prozent legalen Bitcoin-Transaktionen unter Generalverdacht stellt.

 

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